„Hausarbeiterinnenkommitees und Legalisierungskampagnen: Selbstorganisierungen von migrantischen Arbeiterinnen und Arbeitern in den USA“
Eine Veranstaltung mit Xiomara Corpeño von der Menschenrechtsorganisation CHIRLA aus Los Angeles
Ort: Kinzigstr. 9 HH, in Berlin Friedrichshain (U-Samariterstraße)
Zeit: Donnerstag, 11.09.2008 um 19.00 Uhr
Xiomara Corpeño arbeitet bei CHIRLA, der „Koalition für die Rechte der ImmigrantInnen“, in der sich vor allem Hausarbeiterinnen, Tagelöhner und Studierende ohne Papiere organisieren. Die Arbeiterinnen und Arbeiter entwickeln in Komitees eigene Strategien, wie sie sich konkret gegen die Verletzung ihrer Rechte auf der Arbeit wehren können. Sie beteiligen sich an Anti-Abschiebungs- und Legalisierungskämpfen und protestieren gegen die Kriminalisierung von „undocumented migrants“. 2007 hat sich CHIRLA auf dem US-Sozialforum mit 13 Organisationen von Hausarbeiterinnen aus verschiedenen Regionen des Landes zusammengetan und die „Nationale Allianz der Hausarbeiterinnen“ gegründet. Eine gewerkschaftliche Unterstützung für ihre Arbeitskämpfe gab es bisher kaum.
Der „Arbeitskreis undokumentiertes Arbeiten“ im ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg setzt sich für die faktische Durchsetzung von Arbeitsrechten von Menschen ohne Papiere ein und macht sich öffentlich für die Rechte von Menschen ohne Papiere stark.
Wir wollen mit der Vertreterin von CHIRLA folgende Fragen diskutieren:
Wie ist die aktuelle Situation von Migrantinnen und Migranten und ihren Bewegungen in den USA? Welche Möglichkeiten haben sie, sich zu organisieren und welche Strategien wählen sie für ihre Arbeitskämpfe, wenn sie zum Beispiel in der Hausarbeit tätig sind? Wie werden MitstreiterInnen gewonnen und Bündnisse gebildet? Welche Kampagnen führt CHIRLA, um den Kampf für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter voranzubringen? Von welchen Modellen der Organisierung können wir in Deutschland profitieren? Wie muss sich gewerkschaftliche Arbeit in den USA bzw. Deutschland verändern, um die Arbeits- und Lebensbedingen von Menschen ohne Papiere zu verbessern? Welche Bündnisse können wir über den Atlantik hinweg eingehen?
Ort: Kinzigstr. 9 HH, in Berlin Friedrichshain (U-Samariterstraße)
Zeit: Donnerstag, 11.09.2008 um 19.00 Uhr
Die Veranstaltung wird auf Spanisch mit einer Übersetzung ins Deutsche und Englische stattfinden.
Sie wird organisiert vom „Arbeitskreis undokumentiertes Arbeiten“ im ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg und findet im Rahmen der Rundreise „Migrantische Kämpfe – Arbeitskämpfe! Zu Fragen globaler sozialer Rechte in den USA“ statt.
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Domestic Worker Committees and Legalization Campaigns:
Community Organizing of Migrant Workers in the US
A Talk with Xiomara Corpeño from the human rights organization CHIRLA in
Los Angeles, USA
Xiomara Corpeño works for CHIRLA, the Coalition for Humane Immigrant
Rights of Los Angeles, which brings together mostly but not exclusively
household workers, day laborers and students without papers. Within
committees CHIRLA’s members develop strategies on how best to fend off
infringements on their labor rights. They are part of anti-deportation
struggles, legalization campaigns and protests against the
criminalization of undocumented immigrants. At the 2007 US Social Forum,
CHIRLA got together with 13 other household worker organizations from
various parts of the country to found the National Alliance of Domestic
Workers. So far, there is very little union support for CHIRLA’s protests.
The Arbeitskreis Undocumented Work, a working group within the service
employee union ver.di in Berlin-Brandenburg, is fighting for human and
labor rights for immigrants without papers. We are looking forward to
discussing the following questions with Xiomara Corpeño:
What is the current situation of immigrants and immigrant movements in
the US? How do immigrants in the US organize and what are some of their
campaign strategies? How does community organizing and networking with
other (grassroots) organizations work? Which campaigns for labor rights
does CHIRLA spearhead? Which of the organizing strategies can be applied
to Germany? What do labor unions in Germany and the US have to do so
that living and working situations of undocumented immigrants can
improve? Which alliances can we form across the Atlantic Ocean?
Where: Kinzigstr. 9 HH, in Berlin Friedrichshain (U-Samariterstraße)
When: Thursday, Sept 11, 2008 at 7pm
The speech will be in Spanish with English and German translations. The
event is being sponsored by the ‘Arbeitskreis Undokumentiertes Arbeiten’
of the ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg and takes place as part of
a speaking tour entitled Immigrant Struggles – Labor Struggles. About
Movements for Global Social Rights in the US.
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